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Arbeitsgruppe Lahnpark in Heuchelheim  

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Sitzung der Arbeitsgruppe Lahnpark am 28.08.2012 im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung in Heuchelheim
Anwesende: 38 Personen (Bürger aus Lahnau und Heuchelheim, Dutenhofen und Gießen, Vertreter von Naturschutzverbänden, Sportvereinen, Kommunalpolitiker)

Bürgermeister Steinz und Gemeindevorstandsmitglied Walter Bepler informierten über die Inhalte des integrierten Entwicklungskonzepts Lahnpark, dessen grundsätzliches Ziel es ist, die Lahnaue zwischen Wetzlar und Gießen mit den Gemeinden Lahnau und Heuchelheim in der Mitte weiterzuentwickeln.
In der Arbeitsgruppe Lahnpark sollen die Bürger und Verbände die Lahnparkprojekte, welche die Gemeinde Heuchelheim betreffen, vorab diskutieren. Ziel der Arbeitsgruppe Lahnpark ist es eine aktive Bürgerbeteiligung über die Lahnparkprojekte sowie die Weitergabe der Empfehlungen an die Gemeindevertreter. Die Arbeitsgruppe Lahnpark sollte den Kommunalpolitkern Empfehlungen an die Hand geben, denn diese entscheiden über mögliche Maßnahmen. Jedes konkrete Projekt, welches die Gemeinde Heuchelheim betrifft wird in der Gemeindevertretung und im Gemeindevorstand diskutiert und abgestimmt. Die Gemeinde Heuchelheim (Gemeindevertretung und Gemeindevorstand)  hat Planungshoheit und Beschlusshoheit.

Die Lahnpark GmbH möchte folgende Themen in dem Raum (Lahnpark) realisieren:
Natur und Landschaft
Wissenschaft und Technik
Sport, Freizeit und Erholung
Historische Epochen
Weiterhin wurden die alten Projekte der Lahnpark GmbH für die Gemeinde Heuchelheim vorstellt.
Sternschanze, Liebigsdeich (Streuobstwiesen), Museum für nachwachsende Rohstoffe, Wanderwege (Beschilderung), Radwege, Bootstourismus, Anlegestelle für Kanus, Metallstelen entlang Radweg

Interkommunal sollten mögliche zusammenhängende bzw. grenzübergreifende Maßnahmen (z.B. Radewegebau etc...) diskutiert und realisiert werden.

Gerhard Wiese, Vorsitzender der NABU Gruppe Heuchelheim/Kinzenbach berichtete von einer Lahnpark AG Sitzung in Lahnaue. Bei diesem Treffen waren Vertreter der beteiligten Kommunen der Lahnpark GmbH und Naturschützer. Viele angedachte Projekte der Lahnpark GmbH wurden wieder fallengelassen. Die Naturschützer bemängelten, dass die Belastbarkeit für Natur und Landschaft erreicht sei.
Laut Wiese und den Anwesenden sollte das Lahnparkkonzept überarbeitet werden. Beispielsweise wurden die Stelen mitten in der Natur weggestrichen und eine mögliche Sternschanze sollte nicht in der Lahnaue sondern im Feld zwischen Heuchelheim und Atzbach gegebenfalls errichtet werden. Die Belastbarkeit für Natur und Landschaft ist erreicht.
Zudem wurde über „Lahnparkranger“ diskutiert, welche engagiert werden sollten, um die Naturentwicklung zu überwachen und mögliche Verstöße gegebenfalls zu bestrafen.

Teilweise reguliert sollten die Nutzungen in der Lahnau bleiben. Die räumliche Trennung der Nutzungen ist mit der natürlichen Grenze der Lahn verbunden. Nördlich der Lahn sollten weiterhin die Nutzungen Naturschutz, Jagd, Landwirtschaft erfolgen. Es sollte keine Zerschneidung durch Radwege erfolgen. Südlich der Lahn sollte weiterhin die Freizeitnutzung ablaufen bzw. bleiben, wohingegen insbesondere der Verkehr (Verkehrsregeln) verstärkt geordnet werden sollte. Mögliche Nutzungskonflikte bzw. zu hohe Nutzungsintensitäten sollten verhindert oder miteinander gelöst werden.
Die Anwesenden waren sich einig, dass die Lahnaue keinen weiteren Tourismus vertragen kann. Der Verkehr sollte in der Lahnaue beruhigt bzw. verstärkt geordnet werden. Bürgermeister Steinz sprach sich dafür aus, dass der Tourismus mehr zu ordnen ist.

Bürgermeister Steinz fügte an, dass in der Lahnaue viele Nutzungen nebeneinander auftreten. Der Wildwuchs der Nutzungen sollte reguliert werden, indem sanft bzw. geordnet eingegriffen wird. Er wünscht sich einen sanften Tourismus und dass der Lahnpark eine Lenkungsfunktion übernimmt.

Die Anwesenden fragten sich welche Ziele mit der Entwicklung des Lahnparks verfolgt werden? Was sollte dort realisiert werden und was nicht? Und welche Chancen und Risiken bringen mögliche Veränderungen mit sich?
Zuerst sollten die Ziele festlegt werden bevor man die entsprechenden Maßnahmen diskutieren sollte.
Die Anwesenden der Lahnparksitzung stellten sich folgende Fragen, die in den weiteren Sitzungen noch ausführlich diskutiert werden müssen:
Was wollen wir erreichen in der Lahnaue? Was wollen wir? /(allgemeine Ziele)
Was will die Lahnpark GmbH?
Wie solle der Lahnaue-Raum für die Bevölkerung genutzt und geordnet werden?
Allgemein sollten nur Maßnahmen realisiert werden, welche einen Nutzen für die Allgemeinheit bringen.
Was ist in der Gegenwart zu tun für alle Nutzergruppen?
Wo sind Schwachpunkte in der Nutzung der Lahnaue?
Wie kann man heute die Dinge verbessern für Nutzungsgruppen?
Wo sind Potentiale in der Nutzung der Lahnaue?
Wollen wir beispielsweise mehr Touristen haben?
Was bedeuten die Angelegenheiten für die Heuchelheim?
Bei allen möglichen bzw. angedachten Maßnahmen müssen die negativen bzw. positiven Konsequenzen (Auswirkungen und Chancen) für Heuchelheim überdacht werden.
Welche Nutzen haben die Maßnahmen?
Was sind die Kosten einer Maßnahme? Was sind die Folgekosten?
Chancen für die Gastronomie? Chancen für die Wirtschaft?
zusätzlicher Verkehr auf den Straßen

Metallstelen
Die Anwesenden wünschen sich keine Metallstelen mitten in der Natur. Die Natur ist bereits vielfältig. Entlang eines Radweges sollten diese Maßnahmen noch einmal diskutiert werden.

Tourismus in der Lahnaue

Die Anwesenden waren sich einig, dass die Lahnaue keinen weiteren Tourismus vertragen kann.

In der nächsten Lahnparksitzung sollten konkrete Sachverhalte (Ziele und Maßnahmen) für die Gemeinde Heuchelheim näher diskutiert werden. Weiterhin sollten die neuen Lahnparkpläne bzw. überarbeiteten Lahnparkpläne online gestellt werden. Außerdem wird eine andere Sitzungsordnung bei der (Arbeitsgruppe Lahnpark) Lahnparksitzung gewünscht.

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